Tarifvertrag zeitarbeit der bap/dgb tarifgemeinschaft gehalt

Der DGB-Verhandlungsverband und die BZA haben am 20. Februar 2003 (DE0303202N) eine erste Rahmenvereinbarung zur Festlegung der „Eckpunkte“ für ein Tarifpaket vereinbart. In der Vereinbarung wurden Standardlöhne für Leiharbeitnehmer festgelegt, und um den Grundsatz des gleichen Entgelts zu beachten, einigten sich die Tarifparteien darauf, dass Leiharbeitnehmer, die an Verwenderunternehmen geschickt wurden, in denen der tariflich vereinbarte Lohnsatz für Dauerbeschäftigte über dem Normalsatz für Leiharbeitnehmer lag, eine zusätzliche Vergütung erhalten sollten. Die genaue Höhe dieser Zulagen sollte zwischen BZA und den in den betreffenden Sektoren organisierten Gewerkschaften getrennt ausgehandelt werden. Die übrigen Einzelheiten der Tarifverträge sollten bis zum 31. Mai 2003 abgeschlossen sein. Wer so hart arbeitet wie unsere Mitarbeiter, sollte auch konsequent bezahlt werden. Wir garantieren eine faire Vergütung für unsere gesamte Crew. Unser unternehmerischer Einfluss als inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen stellt die Menschen an die erste Stelle. Deshalb erleben Sie viel persönliche Aufmerksamkeit von uns und haben ständige Kontakte.

In modernen Personaldienstleistungen bedeutet „Zeitarbeit“ nicht mehr „vorübergehend arbeiten“ mit befristeten Einsätzen. Im Gegenteil, wir haben Mitarbeiter, die seit 10 Jahren oder mehr für uns arbeiten. Zeitarbeit ist zu einem integralen und wichtigen Bestandteil unserer Arbeitswelt geworden. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände haben für faire Bedingungen gesorgt. Mit AVANCE erhalten Sie festanständige Termine mit Tarifvertrag (siehe Tarifvertrag) und einer langfristigen Perspektive. Selbstverständlich haben Sie bei uns eine Sozialversicherung durch Kranken-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung und erhalten bei Krankheit und bezahltem Urlaub eine Lohnfortzahlung. Beide DGB-Tarifverträge sehen eine 35-Stunden-Woche vor, was zu einer Regelarbeitszeit von 151,67 Stunden im Monat führt. Die tatsächliche Arbeitszeit der Mitarbeiter wird entsprechend der tatsächlichen Wochenarbeitszeit im Anwenderunternehmen geregelt.

Unterschiede zwischen der Standardarbeitszeit und den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden werden in Form von Zeitgutschriften in einem individuellen Arbeitszeitkonto (Arbeitszeitkonto) eingespart. Während die DGB-BZA-Vereinbarung die Einsparung von maximal 230 Stunden zulässt, beträgt die Grenze im DGB-iGZ-Vertrag 150 Stunden. Die Arbeitnehmer haben das Recht, sich für solche Stunden eine Auszeit zu nehmen. Die DGB-BZA-Vereinbarung ermöglicht zudem die Zahlung einer bestimmten Anzahl von Eingesparten in bar. Die Verhandlungen über die neuen Abkommen begannen, nachdem das Parlament im November 2002 ein neues Gesetz über Leiharbeit verabschiedet hatte (DE0212203N). Die Gewerkschaften hatten gefordert, dass jede neue Gesetzgebung den Grundsatz des gleichen Entgelts enthalten sollte – d. h. Leiharbeitnehmer sollten nicht weniger günstig bezahlt werden als „ständige“ Arbeitnehmer in der Nutzergesellschaft – eine Forderung, die von den Arbeitgebern strikt abgelehnt wurde. Die neuen Rechtsvorschriften waren mehrdeutig.

Einerseits wurden die Grundsätze des gleichen Entgelts und der Gleichbehandlung der Leiharbeitnehmer festgelegt, andererseits erlaubte sie jedoch abweichungen von diesen Grundsätzen durch Tarifverträge, und die Regierung machte deutlich, dass sie von den Tarifparteien in der Branche den Abschluss von Tarifverträgen erwarte.